Die Mitgliederversammlung hat am 04.10.2020 beschlossen:

Wir fordern, dass

1. Keine neuen Städtepartnerschaften mit Städten, die Queeren🏳️‍🌈 Menschen diskriminieren, eingegangen werden.

2. Die Diskriminierung von Queeren🏳️‍🌈 Menschen im Dialog mit den Partnerstädten offen kritisiert wird d.h. sich gegen diese Entscheidung der Partnerstadt auszusprechen und die politisch Verantwortlichen aufzufordern ihre Beschlüsse ggf. zurückzuziehen.

3. Bestehende Partnerschaften vorerst ausgesetzt werden, solange die betreffende Partnerstadt den diskriminierenden Beschluss nicht zurückzieht und sich öffentlich gegen die Diskriminierungen von Queeren 🏳️‍🌈 Menschen ausspricht.

Unsere Sprecherin Annabelle erklärt dazu:

” Die aktuellen Entwicklungen in Polen haben uns gezeigt, dass die Diskriminierungund Anfeindung von Queer-Personen auch hier in Europa noch alltäglich ist und von den Städten selbst mit Beschlüssen gestützt wird.Doch wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wenn in Polen immer mehr Städte, Gemeinden und Stadtteile zu LGBT-freien Zonen erklärt werden. Städte, die so einen Beschluss fassen, stigmatisieren und kriminalisieren Queere aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Dieses Verhalten ist nicht mit unserer Vorstellung einer freiheitlichen Gesellschaft vereinbar und kann nicht Grundlage einer Zusammenarbeit sein. “