Die NRW Schulpolitik ist aktuell eine komplette Katastrophe

Man hat die Schulen viel zu lange offen gehalten und keine substantiellen Vorbereitung für die von mehreren Virologen vorhergesagte zweite Welle getroffen. Für Filteranlagen wollte man kein Geld ausgeben, stattdessen bis zu 30 Schüler*innen in einen Raum stecken und ab und zu die Fenster öffnen.

An den Weg zur Schule wurde auch nicht gedacht, viele Schüler*innen mussten sich in überfüllten Schulbussen, ohne Möglichkeit Abstand zu halten einem zusätzlichen Risiko aussetzen.

Als Schulleitungen Wechselunterricht vorgeschlagen hatten und zum Teil auch einführten, um die Infektionsgefahr zu reduzieren, grätschte das Bildungsministerium ihnen zwischen die Beine. Alle müssen kommen. Präsenzpflicht. An die entsprechenden Schulleitungen hagelte es Abmahnungen.

Und nicht nur das: Schüler*innen, Eltern und Lehrkräfte werden nicht ausreichend und erst sehr kurzfristig über Änderungen informiert. Die Abschlussjahrgänge erhalten keine Informationen wie ihr Abitur oder ihre Abiturvorbereitungen überhaupt aussehen werden. Genauso wie die Lehrer*innen, Eltern und Schüler*innen ist die digitale Infrastruktur auch nicht vorbereitet. 

Digitalisierung first, bedenken second? Schlecht, wenn man beides nicht kann.

Gebauer hat auf der Ganzen Linie versagt, es wurde nicht vorbereitet, es wurde nicht eingelenkt, alle wurden einen unnötigen Risiko ausgesetzt, sie hat fahrlässig Menschenleben riskiert.

 Frau Gebauer muss zurücktreten. 

NRWs Schulen brauchen einen langfristigen Plan um sicheren Unterricht zu ermöglichen. 

Angesichts der hohen Inzidenz-zahlen braucht es bessere Konzepte für Wechsel- und Onlineunterricht.
Wir müssen auch die Wege zur Schule bedenken, mehr Schulbusse, ggfls gefächerte Anfangszeiten.
Die Ausstattung mit digitalen Endgeräten, Filteranlagen und Schnelltests muss garantiert werden.
Ggfls muss man auch darüber nachdenken, ob man nicht die Schulzeit um ein halbes Jahr verlängert, um die Bildung nachzuholen die verloren ging.