Heute am 17.05.2022 ist der IDAHOBIT, der Tag gegen Homo, Bi*, Aro, Ace, Inter- und Trans*feindlichkeit. 

Vor genau 32 Jahren wurde “Homosexualität” durch die Weltgesundheitsorganisation aus dem Diagnoseschlüssel ICD-10 entfernt und gilt nicht mehr als Krankheit. 


TW für diesen Abschnitt: Auswirkungen von Diskriminierung Trotzdem erleben viele queere Menschen immer noch Diskriminierung. In vielen Staaten ist Homosexualität immer noch Bestandteil des Strafgesetzbuchs und kann mit hohen Gefängnisstrafen und sogar der Todesstrafe geahndet werden. Auch ist eine Geschlechts- und Personenstandsänderung immer noch mit vielen Hürden verbunden, auch in Deutschland. Am IDAHOBIT wird auf diese, und weitere, Misstände aufmerksam gemacht. 


“Wir solidarisieren uns mit allen von queerfeindlicher Diskriminierung betroffenen Menschen und setzten uns weiter für die Rechte queerer Menschen ein. Wir fordern zum Beispiel, dass TSG (Transsexuellengesetz) mit einem Selbstbestimmungsgesetz zu ersetzten und Städtepartnerschaften nur mit LGBTQIA+ freundlichen Städten einzugehen.”, sagt unsere Sprecher*in Rebekka und legt ein besonderes Augenmerk auf Trans*feindlichkeit, “Trans* Menschen sind oft von einer Überlappung von marginalisierten Identitäten betroffen. Daher sind besondere Schutzräume und vor allem mehr Akzeptanz nötig!”